1.100 Weltverbesserer in Potsdam. Talentpool für Social Impact und soziale Unternehmer

16
Mai 2012

Morgen startet in Potsdam der Vision Summit 2012. Dort treffen sich von Donnerstag bis Samstag 1.100 Weltverbesserer. Die Liste der 200 Referenten ist beeindruckend. “Take a social problem and turn it into a business idea!”, habe ich 1997 von Prof. Günter Faltin gelernt. Vor 5 Jahren haben wir in diesem Geist YOUNECT gegründet. Um so mehr freuen wir uns, diese Verbundenheit mit allen Social Entrepreneurs nun mit einem Talentpool für Sozialunternehmer und Weltverbesserer zu manifestieren. Initiator dieses 11. Talentpools ist Norbert Kunz mit iq consult – Agentur für Soziale Innovationen.

Gestern erschien in der FAZ ein passender Artikel über “Soziale Unternehmer. Die Weltverbesserer“. Der Autor beschreibt einen 24 Jahre jungen Kölner Absolventen: “beste Karriereaussichten und ein dickes Einstiegsgehalt konnten Lukas Dopstadt nicht überzeugen: Er sagte nein. Die Pläne für sein eigenes Unternehmen, mit dem er gesellschaftliche Probleme unternehmerisch angehen wollte, hatte er da schon längst in der Schublade.” Der Talentpool für Social Impact unterstützt diese Social Entrepreneure und Gemeinwohlunternehmer, potenzielle Mitarbeiter, die diesen besonderen Spirit mitbringen, sich untereinander zu empfehlen.

Am Montag wurde YOUNECT erneut für den Talentpool vom “Land der Ideen” und von Berlins Bürgermeister und Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller ausgezeichnet. Die Berliner “Land der Ideen”-Preisträger wurden  im Roten Rathauses empfangen. Der Louise-Schroeder-Saal war voller Menschen, die für ihre Ideen brennen und sich für ihre Mitmenschen einsetzen. Herr Müller überreichte allen 45 Berliner Preisträgern so eine Wandtafel:

Wandtafel_Land_Ideen

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Medaillen für 2.- und 3.-Platzierte im Sport. Absagen für 2.- und 3.-platzierte Bewerber. Normal, aber sinnvoll?

29
Nov 2011

Es wird sehr viel Geld in regionale Wirtschaftsförderung, Cluster, Regional- und Personalmarketing investiert. Werden Bewerber durch diese Maßnahmen gewonnen, bewerben sie sich gezielt in einem Unternehmen in dieser Region und Branche. Alle Bewerber, die keine Stelle bekommen, erhalten Absagen. Das ist normal. Aber ist es auch zeitgemäß und sinnvoll?

Selbst Platz 2 bringt eine Absage. Mit jeder Absage wird der größte Teil des Investments vom Regional- und Personalmarketing verschwendet. Warum bekommen die 2.- und 3.-Platzierten im Sport Medaillen, aber im Bewerbungsverfahren Absagen? Weil ein Unternehmen nicht über den Bedarf einstellen kann. Das ist normal. Aber ist es auch zeitgemäß und sinnvoll?

Ein Unternehmen kann alleine keine Vorräte anlegen und über Bedarf gute Bewerber einstellen. Die Bewerber suchen jetzt. Wer kann diesen Bewerbern das bieten, was sie suchen? Andere Unternehmen in derselben Region und Branche. Also müssen andere Unternehmen nur davon erfahren. Können diese guten Bewerber sich allen Unternehmen der Region präsentieren, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Bewerber in der Region bleiben.

Im Talentpool von YOUNECT empfehlen sich Unternehmen untereinander gute Bewerber. Zum Beispiel im Bewerberpool “Personect” vom medianet berlinbrandenburg e.V. Die Empfehlung läuft datenschutzrechtlich korrekt. Gleichzeitig ist das Verfahrung extrem einfach und schnell. Mit wenig Aufwand wird eine große Wirkung erzielt.

Regionen und Branchen können Abwanderung verringern und Zuzug vereinfachen. Im Talentpool werden die Silber- und Bronzemedaillen-Gewinner unter den Bewerbern den Unternehmen der Region gesichert. Einfach, schnell, anders. Gute Bewerber werden mit der ERSTEN Bewerbung gebunden BEVOR sie weggehen: Fach- und Führungskräfte, Auszubildende, Absolventen, Praktikanten. Nur Teamgeist bringt die Region voran. Gleichzeitig stärkt das empfehlende Unternehmen sein eigenes Image in der Region und die Wirtschaftskraft der eigenen Region.

Im Talentpool können auch regionale Schulen, Vereine, Initiativen, Berufsschulen, Hochschulen, Personaldienstleister u.v.a. eingebunden werden. Das verbindende Element ist die persönliche Empfehlung von einem anderen Mensch derselben Region. Bestehende Verbindungen und Netzwerke werden genutzt, um Menschen an die Region zu binden.

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ALLES neu auf younect.de

19
Okt 2011

Seit heute komplett neu: younect.de. GROSSE Freude. Sektstimmung!

Younect_neu

Im Dezember 2007 ging younect.de online. Das Layout haben wir mehrfach verändert und an die Entwicklung von YOUNECT angepasst. Der letzte große Relaunch war im Januar 2010. Mit dem heutigen Relaunch haben wir nicht nur die Oberfläche verändert, sondern auch die Software dahinter komplett auf neue Füße gestellt. Damit sind wir auch Schatten der Vergangenheit losgeworden wie z.B. DotNetNuke.

Viele Samen von 2007 und 2008 sind leider nicht aufgegangen. So haben wir heute auch das größte Projekt, das Online-Azubi-Matching von 2008 mit 17 Such-Algorithmen für perfekt passende Bewerber und die Online-Messestände von 2009 abgeschaltet. Vielleicht waren wir zu früh damit im Markt. Die Rakete ist nicht gezündet. Und nun haben wir uns weiter entwickelt, und diese Entwicklung zeigt die neue Seite.

Im Zentrum steht jetzt das neue Angebot von YOUNECT: regionale Talentpools auf Empfehlung für Unternehmen in regionalen Netzwerken, Verbänden, Städten und Kommunen. Im Kern geht es um das Teilen und Empfehlen guter Bewerber: Azubis, Fach- und Führungskräfte, Absolventen und Praktikanten. Warum werden die GUTEN 2.-, 3.- und 4.-platzierten Bewerber durch Absagen verschwendet? Ein Netzwerk mit 170 Mitgliedern kann bei nur drei Empfehlungen pro Mitglied/ Jahr bis 2030 über 10.000 Fachkräfte in der Branche und Region halten. Bewerber kommen mit der ersten GUTEN Bewerbung in einen Talentpool in DER Region und DER Branche, für DIE sich die Bewerber bereits entschieden und beworben haben.

Die Software von YOUNECT ermöglicht Empfehlungen und den datenschutzrechtlich korrekten Umgang mit personenbezogenen Daten. Zusätzlich können Schulen, Berufsschulen, Hochschulen als Empfehlende einbezogen werden. Die Talentpools dienen einem ZIEL: Zusammen die besten Bewerber für die eigene Region und Branche zu halten. Absagen an GUTE Bewerber OHNE eine Empfehlung in einen Talentpool sollten mit YOUNECT zum Affront werden und dann aussterben. Ich bin gespannt, wann Absagen an die 2.-, 3.-, 4.-Platzierten als Verlust und Verschwendung für Regionen und Branchen verstanden wird. Noch wird das Geld vom Stadt- und Regionalmarketing, von Bewerbermessen, Stellenanzeigen, Bewerbungsverfahren und Assessment-Centern in rauhen Mengen zum Fenster rausgeschmissen.

MEHR Bewerber gibt es kurzfristig nicht. Und langfristig wahrscheinlich auch nicht. Das Schrumpfen der Arbeitskräfte ist für Deutschland und Europa eine völlig neue Situation. Somit brauchen wir in Deutschland Innovationen in der Personalgewinnung und in der regionalen Personal-Logistik und kein “weiter wie bisher”. “If you want to be a leader in innovation, you have to be prepared to have things go wrong.” Dynamiker vertrauen auf die unbegrenzten Möglichkeiten von Versuch, Irrtum und Lernen. Wir haben viel versucht und viel gelernt, viel entwickelt und wieder abgeschaltet. Seit heute zeigt younect.de ganz aktuell, was wir zur regionalen Personal-”Logistik” anbieten. Die Reise geht weiter

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Was will ich werden? Wahl oder Qual? Den Roten Faden mit Freunden und Mentoren entdecken

29
Sep 2011

“Was will ich werden?”, diese Frage stellen sich alle jungen Menschen früher oder später, ob sie wollen oder nicht. Welcher Beruf ist der richtige? Gibt es den überhaupt? Der Übergang von der Schule in den Beruf ist eine Hürde. Für manche ein Hürdenlauf. Für viele eine scheinbar unüberwindbare Mauer. Aber selbst die Berliner Mauer ist nach 28 Jahren überrannt worden. Also, Grenzen sind dazu da, sie zu überwinden. ABER WIE?

Die Menge der 350 Ausbildungsberufe, 920 Dualen Studien, 3.000 Studiengänge und 1.500 Websites zur Berufswahl führen eher zur Schockstarre als zur passenden Berufswahl. Warum setzen alle auf Informationen? Ist das der Engpass zur Berufswahl? Oder Einblicke, Erfahrungen, Praktika? Oder das Wissen über die persönlichen Interessen und Stärken? Oder ein Mensch, der zur Seite steht.

Beim NORDPOOL-Mentoren-Treffen vor 5 Wochen in Hannover sagte ich: “Wir glauben an den PERSÖNLICHEN Roten Faden, den jeder Mensch für sich entdecken kann.” Gerade während ich dies schreibe ist Johanna Klum bei Stefan Raab auf TV-Total. Morgen moderiert sie zum 7. Mal den Bundesvision Songcontest. Vor 11 Jahren kam sie beim “young life talk” zum Thema “Berufswahl” mit der Schauspielerin Meriam Abbas ins Gespräch, weil sie Schauspiel studieren wollte. Keine 10 Monate später kam der Erfolg mit der Band Samajona, bevor sie bei MTV richtig durchgestartet ist als Moderatorin. Immer gab es Menschen, die sie gefördert und gefordert haben. Im Rückblick ergibt sich ein straighter Roter Faden.

roter_Faden

Wir glauben an Menschen, die Berufswähler kennen und denen diese Berufswähler vertrauen. Wir glauben an persönliche Mentorinnen und Mentoren, die mit den Schülern einen Roten Faden entdecken. Wir glauben an die Zusammenarbeit in lebendigen Netzwerken. Das beginnt in der Schule und ist ein PROZESS. Oft dauert dieser Prozess viele Jahre lang. Herr Esser, Leiter des BIBB, steht seit 20 Jahre mitten im Thema der Berufsbildung. Und es hat ihn scheinbar nicht betriebsblind gemacht. Das zeigt mir seine Äußerung anläßlich der Fachtagung vom BIBB und der Robert Bosch Stiftung zum Übergang Schule – Beruf. Dort sagte er: “Ein nachhaltiges Übergangsmanagement kann sich nur dann vor Ort etablieren, wenn vor allem Eltern, Schulen, Wirtschaft und Arbeitsagenturen als regionales Bildungsnetzwerk zusammenarbeiten.”

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